Wenn 300 Stunden im Jahr einfach verschwinden

Michael Baumgartner führt die HSW AG, ein Reinigungsunternehmen mit Mitarbeitenden, die täglich auf verschiedenen Einsätzen unterwegs sind. Das Problem: Die Zeiterfassung lief über ein altes, proprietäres System. Jede Stunde wurde manuell erfasst, mehrfach übertragen, irgendwo abgeheftet.

Das kostete Geld, jedes Jahr. Und Zeit, ebenfalls jedes Jahr. Und es nervte.

Das eigentliche Problem war nicht die Software

Das Altsystem war teuer in der Lizenz und produzierte trotzdem Arbeit, die kein Mensch braucht: Doppelerfassungen, manuelle Übertragungen, fehlende Echtzeitsicht auf Feriensaldi. Wer wissen wollte, wie viele Urlaubstage noch offen waren, musste nachfragen oder nachrechnen.

Für ein Unternehmen mit mobilen Teams ist das kein kleines Ärgernis. Es ist ein strukturelles Problem.

Die Lösung: Open Source, massgeschneidert

Gemeinsam mit mmind.ai hat HSW das Open-Source-System Kimai eingeführt, erweitert um Plugins, die spezifisch für die Abläufe des Unternehmens entwickelt wurden:

QR-Code-basierte Zeiterfassung direkt vor Ort. Ein Urlaubsmanagement, das Saldi in Echtzeit anzeigt. Ein Modul für Materialwirtschaft. Und eine automatisierte Verwaltung der Reisezeiten, die fehlerhafte Kundenabrechnungen verhindert.

Kein Medienbruch mehr. Keine doppelten Einträge. Keine Nachfragen.

Das eigentliche Problem war nicht die Software

«Die Automatisierung der Zeiterfassung stellte den logischen und wirtschaftlich sinnvollsten nächsten Schritt in der Digitalisierungsstrategie der HSW AG dar.»

Die Zahlen bestätigen das: Über 300 Stunden jährlicher Personalaufwand entfallen. Die Einsparungen liegen im fünfstelligen Frankenbereich pro Jahr. Die Investition hat sich in weniger als zwölf Monaten amortisiert.

Dazu kommt etwas, das in keiner Kostenrechnung auftaucht: Michael Baumgartner und sein Team sehen ihre Saldi jetzt in Echtzeit. Das klingt selbstverständlich. War es aber lange nicht.

Du fragst dich, welche Prozesse in deinem Betrieb ähnliches Potenzial haben? Schreib uns.


Sind Sie bereit?

Wir sind froh, dass Sie gefragt haben! Vereinbaren Sie direkt einen Termin mit uns, um diesen wichtigen ersten Schritt des Innovationsprozesses zu beginnen – die Bedarfsanalyse. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen zu meistern und die digitale Innovation in Ihrem Unternehmen voranzutreiben.

Unser Blog

Neuester Beitrag

Rheintalent.li: Warum wir Personalvermittlung mit KI neu angehen

57,4 Prozent der Menschen, die Ende 2024 in Liechtenstein arbeiteten, pendelten aus dem Ausland ein. Im Industriesektor kamen sogar 68 Prozent der Personalressourcen von Zupendelnden. Im ersten Quartal 2026 nannten 25 Prozent der Dienstleistungsunternehmen den Arbeitskräftemangel als wichtigstes Leistungshindernis. Der Liechtensteiner Arbeitsmarkt ist längst ein regionaler Arbeitsmarkt. Er reicht in die Ostschweiz, nach Vorarlberg und […]

Grosser Hebel, wenig Aufwand

Du brauchst kein Grossprojekt, um mit KI bei Compliance-Themen spürbar voranzukommen. Eine halbe Stunde, ein Blatt Papier und dein Team genügen für den ersten echten Schritt. Der Hebel dahinter ist grösser, als die meisten vermuten. Warum das gerade jetzt zählt: Am 2. August gelten die Transparenzpflichten des EU AI Act, Artikel 50. Chatbots müssen sich […]

Die Flut an Regulierungen steigt.

Regulierung wächst. Und sie wächst schneller als jedes Compliance-Team. Das war der Ausgangspunkt für unser Compliance-Webinar diese Woche. Wir haben es zusammen mit Christian Wind gehalten, Partner bei Bratschi in Zürich und Studienleiter Compliance Management an der Universität St. Gallen. Grundlage war unsere gemeinsame AI Compliance Survey 2026: eine Umfrage unter 32 Compliance-Verantwortlichen im Schweizer […]