From Chaos to Consistency: Ein skalierbarer Illustrationsstil mit KI

Kilian Frey stand vor einer Aufgabe, die viele Unternehmen im Branding-Prozess kennen: Der Illustrationsbedarf wächst schneller als das Budget. Blogposts, digitale Anwendungen, Marketingmaterialien. Alles braucht visuelle Konsistenz. Und jede Illustration von Hand zu erstellen, war schlicht nicht skalierbar.

Die Lösung lag nicht in mehr Designstunden. Sie lag in einem System.

Das Problem mit klassischer Illustration

Ein einheitlicher Illustrationsstil, der zur Markenidentität passt, technische Präzision mit menschlicher Weichheit verbindet und gleichzeitig für Dutzende von Anwendungsfällen reproduzierbar ist: Das ist schon in der Konzeptphase aufwändig. In der laufenden Produktion wird es wirtschaftlich schnell zum Problem. Eine Illustration dauerte rund einen Tag. Bei wachsendem Content-Bedarf war das keine tragfähige Rechnung.

Das Problem mit klassischer Illustration

Der Ansatz, den Kilian Frey gemeinsam mit mmind.ai entwickelt hat, war methodisch. Kein Ausprobieren auf gut Glück, sondern ein strukturierter Workflow.

Zuerst: Referenzstile recherchieren und mit den Markenattributen abgleichen. Farben, Typografie, Formsprache. Daraus entstand ein Moodboard, das die gewünschte Bildsprache definierte: flach, modern, clean, mit einer präzisen Farbpalette aus Peach, Soft Pink und Coral Orange.

Auf dieser Basis wurde mit ChatGPT ein Prompt entwickelt, der nichts dem Zufall überlässt. Stilmerkmale klar definiert, Kompositionsregeln festgelegt, typische KI-Fehler gezielt ausgeschlossen. Die ersten Ergebnisse flossen zurück in den Prozess: Gute Outputs wurden in Figma nachbearbeitet und ins Moodboard integriert. Schwache Outputs wurden analysiert und der Prompt entsprechend angepasst.

Input, Output, Feedback. Iteration um Iteration wurde das System stabiler.

Das Ergebnis: ein Stil, der skaliert

Was am Ende entstanden ist, ist keine Sammlung von Einzelbildern. Es ist ein reproduzierbares System aus Prompt und Referenzbildern, das konsistente Ergebnisse liefert, unabhängig vom Thema der Illustration.

Die Zahlen sprechen für sich: Eine Illustration, die vorher einen Tag brauchte, entsteht heute in unter 30 Minuten. Das entspricht einer Effizienzsteigerung von bis zu 16x. Über zehn einheitliche Illustrationen sind bereits entstanden, ohne externe Produktionskosten.

Und das vielleicht Wichtigste: Der Stil wirkt nicht nach KI. Er wirkt nach Marke.

«Der grösste Hebel lag nicht in der KI selbst, sondern darin zu verstehen, wie man sie richtig führt. Mit dem richtigen Prompt und iterativem Feedback wird aus Zufall plötzlich ein reproduzierbares System.»


Sind Sie bereit?

Wir sind froh, dass Sie gefragt haben! Vereinbaren Sie direkt einen Termin mit uns, um diesen wichtigen ersten Schritt des Innovationsprozesses zu beginnen – die Bedarfsanalyse. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen zu meistern und die digitale Innovation in Ihrem Unternehmen voranzutreiben.

Unser Blog

Neuester Beitrag

Die Flut an Regulierungen steigt.

Regulierung wächst. Und sie wächst schneller als jedes Compliance-Team. Das war der Ausgangspunkt für unser Compliance-Webinar diese Woche. Wir haben es zusammen mit Christian Wind gehalten, Partner bei Bratschi in Zürich und Studienleiter Compliance Management an der Universität St. Gallen. Grundlage war unsere gemeinsame AI Compliance Survey 2026: eine Umfrage unter 32 Compliance-Verantwortlichen im Schweizer […]

Souveränität ist keine Serverfrage

Satya Nadella hat kürzlich einen Satz gesagt, der bei KI-Entscheidungen selten mitgedacht wird. Wissen, das man einmal preisgibt, sei wie eine Tür, die nur in eine Richtung aufgeht. Ist es einmal draussen, holt man es nicht zurück. Das trifft einen Punkt, der im Mittelstand oft übersehen wird. Bei KI reden alle über Modelle, Tools und […]

Die teuerste KI ist die, die niemand braucht

Wir sehen es immer wieder. Ein Unternehmen investiert Monate in eine KI-Lösung und stellt am Ende fest, dass im Alltag niemand sie benutzt. Nicht weil sie schlecht ist. Weil sie am Bedarf vorbeigeht. Das deckt sich mit den Zahlen. Gartner erwartet, dass mehr als 40 Prozent aller KI-Agenten-Projekte bis Ende 2027 abgebrochen werden. Der häufigste […]