Können Jugendliche an einem Vormittag eine KI-basierte Geschäftsidee entwickeln, präsentationsreif aufbereiten und vor einer Jury pitchen? Die Antwort haben die Schülerinnen und Schüler der Realschule Eschen selbst gegeben.
Ein Inkubator, der es ernst meint
Der Workshop war kein klassischer Frontalunterricht. Die Schülerinnen und Schüler durchliefen einen echten Startup-Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Pitch.
Los ging es mit den Grundlagen: Wie funktioniert KI technisch? Wie verändert sie Berufe? Und wo liegen ethische Risiken, die wir nicht ignorieren dürfen? Dieses Fundament war bewusst gesetzt, denn wer KI einsetzen will, sollte sie auch einordnen können.
Dann wurde es kreativ. Mit der „Crazy 8s”-Methode entwickelten die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit acht spontane Produktideen. Danach fanden sich Teams zusammen, diskutierten und wählten die stärkste Idee aus.
Von der Idee zum Produkt, alles mit KI
Was dann folgte, war beeindruckend: Mit Gemini und gezielten Prompt-Vorlagen entstanden in Rekordzeit Produktnamen, Slogans, Logos, Produktbilder, Webseiten und vollständige Pitchpräsentationen. KI nicht als Abkürzung, sondern als Werkzeug, das die eigene Kreativität verstärkt.
Der Pitch
Am Ende präsentierte jedes Team seine Idee vor der Klasse. Die Präsentationen waren überzeugend, klar und auf den Punkt gebracht. Die Klasse stimmte ab und das Team mit den meisten Stimmen gewann das symbolische Startkapital.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: durchdachte Konzepte, starke Präsentationen und echter Gründergeist.
Was bleibt
Dieser Workshop hat gezeigt: Future Skills sind kein Thema für irgendwann. Danke an die Realschule Eschen für das Vertrauen und den Mut zur Innovation